Kaufberatung

Tauchmaske richtig anprobieren: Dichtigkeit in vier Schritten

Der wichtigste Test vor dem Kauf: So prüfst du Sitz, Dichtigkeit und Druckstellen.

Eine teure Maske kann an deinem Gesicht schlechter sitzen als ein günstiges Modell. Der einfache Dichtigkeitstest ist deshalb wichtiger als Markenname, Farbe oder Sternebewertung.

Schritt 1: Dichtlippe freilegen

Haare aus dem Gesicht nehmen. Das Maskenband bleibt zunächst vor der Maske und wird nicht um den Hinterkopf gelegt.

Schritt 2: Maske leicht anlegen

Die Maske ohne Kraft an Stirn, Wangen und Oberlippe anlegen. Sie darf nicht bereits jetzt am Nasensteg oder zwischen den Augen schmerzhaft drücken.

Schritt 3: Leicht einatmen

Vorsichtig durch die Nase einatmen und die Luft kurz anhalten. Nicht maximal ansaugen – es geht um die Grundform, nicht um möglichst starken Unterdruck.

Schritt 4: Hände lösen

Bleibt die Maske kurz und gleichmäßig am Gesicht, ist die Form wahrscheinlich geeignet. Danach das Band anlegen und prüfen, ob sich der Druck gleichmäßig verteilt.

Warnzeichen

  • Deutlicher Druck am Nasensteg oder an der Stirn
  • Spalt an Wange oder Schläfe
  • Nur mit sehr straffem Band dicht
  • Schnallen lassen sich schlecht mit einer Hand bedienen
  • Nase ist für den Druckausgleich nicht sicher greifbar